Come with me if you want to dream! |  12.09.2021
Eine kleine Gedankenreise zum Entspannen und Träumen.

Du öffnest langsam die Augen. Deine Augenlider fühlen sich sehr schwer an und du versuchst mit ganzer Kraft, sie offen zu halten. Du hast ein merkwürdiges Gefühl, dass du nicht beschreiben kannst. Während du versuchst, komplett zu dir zu kommen, bemerkst du, dass du nicht weißt, wo du dich befindest. Du schaust dich um und siehst, wie Angler in Reihe stehen und Fische fangen, wie Fischer ihre Waren vom Boot abladen und ein zweites Fischerboot gerade am Hafen anlegt.

Du hast beschlossen, dich ein wenig in der Gegend umzuschauen, in der Hoffnung, dich zu erinnern, wie du hier gelandet bist. Es muss eine Hafenstadt sein, südlich von dem Ort, wo du lebst. Es ist sehr lebendig hier, du hörst durcheinander Gerede und zwei Händler, die sich offenbar nicht einigen können. Der Geruch vom Fischhafen wird nun vom gegrillten Fisch übertönt und du spürst, wie dein Magen knurrt. Von alleine wandert deine Hand in die Hosentasche und du findest dort Geld, auf dem dir eine unbekannte Person abgebildet ist. Es ist nicht beängstigend viel, aber genug, für den Abend was zu Essen und eine Bleibe zu finden. Du näherst dich einem kleinen Restaurant am Ufer und setzt dich an einen freien Tisch.

Du hast keinen blassen Schimmer, was du hier tust, dennoch hast du ein angenehmes, ruhiges Gefühl. Es scheint eine nette Gegend zu sein. Obwohl es schon dunkel ist, siehst du, wie Familien auf den Straßen spazieren, die Verkäufer mit Zurufen Kunden anlocken und eine Gruppe von Jugendlichen am Ufer Gitarre spielen und Lieder summen. Die Bedienung ist gekommen um deine Bestellung aufzunehmen. Du hast sie nicht verstanden, weshalb sie ins Englische gewechselt hat. Von ihr hast du erfahren wo du bist. Du bist in einer Stadt, dessen Namen du nicht aussprechen kannst, das in Griechenland liegt. Griechenland! Da wolltest du doch letztes Jahr in den Urlaub, was aber wegen der COVID-19 Pandemie storniert wurde. „Unglaublich“, denkst du dir. „Bin ich etwa in einem Universum gelandet, wo die Pandemie nicht ausgebrochen ist, und ich meine Reise machen kann?“ Quatsch. Wenn so etwas möglich wäre, würdest du neben dieser gutaussehenden Geschäftsperson aufwachen. Oder im anderen Fall würdest du die Person selbst sein. Naja, wie auch immer. Da kommt auch schon dein Essen. Und obwohl du die griechische Küche liebst und nahezu alles, was auf der Karte ist, essen wollen würdest, wie Souvlaki oder Dolmadakia, hast du dich dennoch für den frischen, aus der Region, von den lokalen Fischern gefischten Fisch entschieden. Dazu dürfen die leckeren Mezedes, der Bauernsalat, Tzatziki und der von der Bedienung empfohlene Glas Rakí nicht fehlen.

Nachdem du gegessen und bezahlt hast, hat dir die Mitarbeiterin eine Bleibe organisiert, wofür du sie gebeten hast. Es ist ganz in der Nähe und soll preiswert und sauber sein. Du verlässt das Restaurant mit einer Wegbeschreibung und nach fünf Minuten bemerkst du, dass du von einem Hund verfolgt wirst.

Er muss sich verlaufen haben. Du schaust dich nach einem Halsband um, doch da ist keiner. Mit der Flasche Wasser, das du vom Restaurant gekauft hast, gießt du etwas in deine Handfläche und bietest es dem Hund an. Der Hund scheint keinen Durst zu haben und steht einfach nur vor dir. Du streichelst ihn und fragst dich, ob ihn jemand, ebenso wie dich, wohl vermisst. Dann hörst du eine Person, der vor seinem Geschäft steht und raucht, dass die Hunde hier keine Besitzer haben, aber die Ladenbesitzer sich um sie kümmern. Danach bemerkst du die Futter- und Wasserschalen vor den Geschäften, was dich erleichtert. Eine Sorge weniger.

Etwas vorne bist du auch schon bei deiner Pension angelangt. Du hast deine Schlüssel bekommen und bist ins Zimmer gegangen. Du hast dich auf das Bett gelegt und während du den Tag im Kopf nochmal reflektiert hast, bist du eingeschlafen.

Du bist aufgewacht. Aufgewacht in Deutschland, in deinem Zimmer, in deinem normalen Leben. „Es war alles nur ein Traum“, hast du gemurmelt. Und obwohl alles Ungewiss war, bist du dennoch enttäuscht, dass es nicht real war. Du setzt dich an dein Laptop und nimmst an deiner online-Vorlesung teil. Für einen kleinen Moment schweifen deine Gedanken ab und du findest dich mit deinem Laptop auf einem Balkon mit einer großartigen Aussicht.

Du stellst fest, es war kein Traum. Du schaffst es mithilfe deiner Gedanken da zu sein, wo du willst. Du musst es nur wirklich wollen. „Wie großartig doch der menschliche Verstand ist“, denkst du dir.

Du hast dich wahrscheinlich noch nie so glücklich während einer Vorlesung gefühlt. Nach der Vorlesung gehst du runter an den Strand und genießt erstmal einen Eiskaffee.

Autorin: Elif Altun

Blogbeitrag 12 – 21.05.2021

Große Veränderungen im Vorstand – Mitgliederversammlung 2021

Am Dienstag, den 11. Mai 2021, war es wieder so weit: Die jährliche Mitgliederversammlung des FVM stand an – auch dieses Mal zum hoffentlich letzten Mal in digitaler Form. Man sollte meinen, dass seit der letzten Versammlung im November 2020 nicht viele Projekte stattgefunden haben. Aber weit gefehlt: Der Rückblick zeigte, dass wir seitdem u.a. Dinner Rotations im Herbst- bzw. mexikanischen-Stil mit 31 und 18 Teilnehmer*innen sowie eine digitale Weihnachtsfeier mit über 80 Teilnehmer*innen erfolgreich durchführen konnten.

Ein weiterer Punkt war die große Veränderung im Vorstand. Die Amtszeit von Jette (ehemalige 1. Vorsitzende), Carina (ehemalige Schriftführerin) und Kathi (ehemalige Beisitzerin) endete nach zwei erfolgreichen und arbeitsreichen Jahren. Auch Lina trat als 2. Vorsitzende auf Grund eines anstehenden Auslandspraktikums in den USA und der damit verbundenen Zeitverschiebung von ihrem Amt zurück. Für den Einsatz von allen möchten wir uns nochmal bedanken! Die Ämter konnten erfolgreich mit Milan (2. Fachsemester) als 1. Vorsitzenden, Sophie (2. Fachsemester) als 2. Vorsitzende, Beke (2. Fachsemester) als Schriftführerin und Jannik (4. Fachsemester) als Beisitzer neu besetzt werden. Auch Martas Amtszeit als Revisorin endete nun nach zwei Jahren. Von nun an übernimmt Jouni (4. Fachsemester) das Amt des Revisors. Da Lina aber dennoch weiterhin ein großes Interesse an der Vorstandsarbeit hat, wurde ein neues Amt zur Unterstützung bei administrativen und verwaltenden Aufgaben geschaffen. Somit ist Lina von nun an mit der Administration des FVM beauftragt. Wir freuen uns sehr, dass der neue Vorstand wieder vielfältig aufgestellt ist.

Aktuell hat der FVM 94 Mitglieder*innen. Damit bleibt das Ziel des neuen Vorstands der 100er Marke für dieses Jahr bestehen. Weitere Projekte sind eine erneute Dinner Rotation, ein Sommerfest und die BVM meets Branche. Wir sind gespannt, was das Jahr mit sich bringt!

Wenn ihr weitere Anregungen und Ideen für Projekte habt oder bei Projekten mitanpacken wollt, dann meldet euch gerne bei uns!

Euer FVM Vorstand

Verfasserin: Tabea Elbs

Foto: Katharina Beiße

Blogbeitrag 11 – 01.05.2021

Neuer Wind für den FVM – ein Interview mit unserer 2. Vorsitzenden Lina Wellmann

Auf der FVM Mitgliederversammlung am 17. November 2020 wurde Lina Wellmann als neue 2. Vorsitzende für den Verein gewählt. Ich habe mich mit Lina über ihren Weg zum FVM, sowie ihre Ideen und Vorstellungen für das zukünftige Vereinsleben und weitere spannende Projekte unterhalten.

Hallo Lina, wie bist du zum BA-Studiengang Veranstaltungsmanagement gekommen?

Nach meinem Schulabschluss und einem FSJ in Peru habe ich eine Ausbildung als Gestalterin für visuelles Marketing in einer kleinen Firma in meiner Heimatstadt absolviert. Die Ausbildung hat mir sehr gut gefallen, allerdings war mir schnell bewusst, dass ich in meinem späteren Beruf noch tiefer in die Veranstaltungsorganisation einsteigen möchte. Deshalb habe ich meine Ausbildung auch von drei Jahren auf zwei verkürzt und die Zeit zwischen der Ausbildung und dem Studium genutzt noch mehr Erfahrungen in der Veranstaltungsbranche zu sammeln und ein paar andere Orte auf der Welt kennenzulernen. Ich bin deshalb für drei Monate nach Malta gegangen und habe dort in einem Hotel an der Rezeption gearbeitet, vornehmlich auch um mein Englisch zu verbessern. Danach bin ich dann weiter nach Teneriffa gereist und war dort für ein knappes Jahr in einer kleinen Agentur als Hochzeitsplanerin tätig. Anschließend wollte ich dann nochmal einen Kontrast zur südländischen Mentalität erleben und war für drei Monate in Finnland. Dort habe ich als Au-pair gearbeitet. Anschließend bin ich dann nach Hannover gezogen und habe hier das Studium begonnen.

Wow, da hast du ja wirklich schon einige Erfahrungen sammeln können! Wir freuen uns auf jeden Fall sehr, dass du nun hier bei uns gelandet bist und wollen jetzt ein wenig mit dir über den FVM sprechen. Hast du vorher schonmal ein Ehrenamt ausgeführt?

Ja, aber das ist schon etwas länger her, da war ich noch aktiv in der Kirchengemeinde während der Schulzeit. Mit 100 Mitarbeiter*innen ist diese relativ groß und bietet vielfältige Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche in jedem Alter an. Dort war ich dann erst in der Gruppe für jüngere Kinder aktiv und habe dann später die Sommerfreizeiten für Jugendliche bis 18 Jahre als Betreuerin begleitet.

Inwiefern hast du das Gefühl, dass deine wirklich vielfältigen Erfahrungen dir in deiner Tätigkeit im FVM, aber auch im Studium allgemein, nutzen?

Vor allem aus dem Praktikum, das ich gerade mache, nehme ich viel mit. Ich bin überzeugt, dass ich dem durchaus noch jungen Verein helfen kann, seine Strukturen zu festigen. Auch zu der Überlegung, wie wir uns im Vorstand, aber auch allgemein im Verein organisieren wollen, kann ich sicherlich einiges beitragen. Im Studium profitiere ich definitiv vornehmlich von den verschiedenen Erfahrungen und Aufgabenbereichen aus der Hochzeitsagentur und der Ausbildung, welche sich beide gut auf das Studium und die Veranstaltungsbranche ganz allgemein übertragen lassen. Außerdem habe ich gegenüber einigen Kommiliton*innen das Studium bereits früh zu schätzen gelernt. Ich genieße die vielen Vorteile, die man als Studentin gegenüber dem Berufsleben hat und vor allem die Möglichkeit, die selbstbestimmte Zeit voll und ganz auszuschöpfen.

Hast du schon weitere Ideen oder Projekte, die du innerhalb des FVMs umsetzen möchtest?

Vor ein paar Wochen habe ich im Verein bereits die Idee angestoßen für FVM-Mitglieder einen Ausbilderschein zu ermöglichen. Ich denke, dass dieser äußerst sinnvoll und nützlich für unsere Mitglieder wäre. Des Weiteren möchte ich gerne mehr jahrgangsübergreifende Projekte umsetzen, von denen meiner Meinung nach vor allem die Studierenden profitieren können, um sich gegenseitig besser kennenzulernen, neue Kontakte zu knüpfen und ein wenig aus seiner eigenen kleinen „BVM-Jahrgangs-Blase“ auszubrechen.

Wie gefallen dir bis jetzt die Projekte des FVM’s? Welches ist dein Lieblingsprojekt?

Die Arbeit im Vorstand und in den verschiedenen Projektgruppen machen mir großen Spaß. Kürzlich haben wir als FVM in einer kleinen Gruppe, den BVM bei der Umsetzung der digitalen Absolvent*innen-Feier unterstützt. Da dies meine erste Projektbeteiligung war, war das für mich natürlich nochmal ein ganz besonderes Projekt. Als Teilnehmerin war ich allerdings schon an mehreren FVM-Veranstaltungen dabei. Da hat mir die „BVM meets Branche“ vergangenes Jahr am besten gefallen. Es war super interessant, so viele Unternehmen auf einmal kennenzulernen und auch zu sehen, welchen Berufszweig und -weg ehemalige Studierende eingeschlagen haben. Es hat einfach Spaß gemacht, sich gegenseitig auszutauschen und sein Netzwerk zu erweitern!

Vielen Dank Lina für dieses spannende Interview! Ich freue mich auf die gemeinsame Zusammenarbeit mit dir!

Das Interview führte Jette Steyer.

Blogbeitrag 10 – 24.04.2021

Save the date!

FVM Mitgliederversammlung 2021

Am Dienstag, den 11.05.2021, um 18 Uhr ist es wieder soweit. Die jährliche Mitgliederversammlung des Fördervereins Veranstaltungsmanagement (FVM) findet statt.

Auch in diesem Jahr kommen wir in digitaler Form via Zoom zusammen.

Neben formalen Aspekten, wie der Verabschiedung des Protokolls der Mitgliederversammlung 2020 und der Vorstellung des Kassenberichts durch unsere Schatzmeisterin, werfen wir gemeinsam einen Blick auf das letzte Jahr. Vergangene Projekte und ihre Wirkung werden dabei zusammengefasst.

Außerdem stehen Neuwahlen im  FVM an, die Vorstandsposten des /der  1. Vorsitzenden, des / der Beisitzer:in und des / der Schriftführer:in, werden neu besetzt. Vielleicht sogar durch dich? Bei Interesse melde dich gerne bei uns per Mail an: kontakt@fvm-hannover.de und gestalte die Zukunft des Vereins aktiv mit.

Die Zukunft des Vereins liegt uns am Herzen, deshalb sprechen wir über unsere Idee, geplante Projekte und kommenden Veranstaltungen, die wir euch mit Freude vorstellen. Jederzeit sind wir offen für eure Ideen und Impulse, deren Umsetzung wir gemeinsam realisieren können.

Gibt es eurerseits Aspekte, die wir unbedingt in die Tagesordnung aufnehmen sollten? Dann teilt sie uns gerne mit!

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und eine erfolgreiche  Mitgliederversammlung 2021!

Euer FVM Vorstand

Blogebeitrag 9 – 17.04.2021

Rezensionen Teil 2

Neue Serienhighlights für dein Lockdown-Wochenende

Der Lockdown zieht sich nun schon eine sehr lange Zeit hin und ich glaube ich spreche für alle, dass wir uns sehnlichst etwas Normalität wünschen. Da diese Entscheidung jedoch nicht in unseren Händen liegt, halten wir uns getreu dem Motto #stayhome an die Regeln und Kontaktbeschränkungen. Da man aber vielleicht Netflix und Co. in der Zwischenzeit schon dreimal komplett durchgeschaut hat, folgen hier wieder ein paar neue Inspirationen für euren Serienmarathon am Wochenende.

7 Days Out (Netflix)

Inhalt: Diese Netflix Dokumentation gibt einen Einblick in verschiedene Großevents, wie zum Beispiel eine Hundeshow, eine Restauranteröffnung, eine Fashionshow oder ein E-Sports Turniers. Dabei starten die Folgen immer 7 Tage vor dem eigentlichen Event und begleiten Beteiligte in den letzten Zügen der Vorbereitung und auf der Veranstaltung selbst.

Dauer: 6 Folgen, je 45 Minuten

Studienrelevanz: 5/10 ☆

Unterhaltungswert: 8/10 ☆

Länge: 9/10 ☆

Fazit: Die Doku bietet einen guten Überblick über verschiedene Eventarten und kann dem ein oder anderen eventuell als Inspiration für spätere Berufsfelder dienen. Da die Dokus jedoch immer nur die letzten Vorbereitungstage beleuchten und nicht den gesamten Entstehungsprozess des Events, und zum Teil auch aus Teilnehmerperspektive berichtet wird, ist die Serie eher hilfreich, um sich einen allgemeinen Überblick über Veranstaltungsformate zu verschaffen, anstatt Veranstaltungs-management- Techniken kennenzulernen.

Verfasserin: Janina Barth

The Imagineering Story (Disney+)

Abbildungsquelle: Disney+: Scott Slesinger

Inhalt: The Imagineering Story ist eine 6 teilige Dokumentationsreihe, in der es um die Entstehung der Walt Disney Parks geht. Man erlebt die historische Entwicklung der wahrscheinlich berühmtesten Themenparks weltweit von der ersten Idee bis zur weltweiten Expansion. Dabei werden sowohl verschiedene Innovationen als auch Hürden und Hintergrundinformationen auf dem Weg dieser Entwicklung vorgestellt.

Dauer: 6 Folgen, je 60 Minuten

Studienrelevanz: 6/10 ☆

Unterhaltungswert: 8/10 ☆

Länge: 6/10 ☆

Fazit: Diese Doku ist interessant für alle, die sich für den Veranstaltungsbereich Freizeit interessieren, besonders für Themenparks. Man erfährt viel über die Entstehung eines solchen Projekts und dessen Umsetzung. Da die Disney Parks ihre Anfänge schon in den 1950ern haben, konzentriert sich diese Doku eher auf historische Entstehungskonzepte anstatt auf modernes Management, was jedoch mit viel Bildmaterial und Erzählungen Beteiligter sehr anschaulich umgesetzt wird und im Großen und Ganzen eine interessante Dokumentation bietet.

Verfasserin: Janina Barth

Wir wünschen euch ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Anschauen!

Euer FVM Vorstand

Blogbeitrag 8 – 12.04.2021

Interview mit Tabea Elbs

Neue Vorstandsposition in FVM

Am 17. November 2020 fand die diesjährige Mitgliederversammlung des Förderverein Veranstaltungsmanagement statt und zwei Stellen innerhalb des Vorstandes wurden neu besetzt. Das Amt der Schatzmeisterin hat Tabea Elbs aus dem ersten Semester übernommen. Ziel dieses kleinen Interviews ist es, Tabea kennenzulernen und etwas über ihre Motivation zur Übernahme des Vorstandsposten zu erfahren.

Hallo Tabea, danke dass du dir die Zeit genommen hast. Vielleicht magst du dich einmal kurz vorstellen und erzählen, was du vor dem Studium gemacht hast, als auch warum du dich für den Studiengang Veranstaltungsmanagement entschieden hast.

Vielen Dank, ich freue mich auch. Mein Name ist Tabea Elbs, ich bin 21 Jahre alt und habe dieses Jahr im Oktober den Bachelorstudiengang Veranstaltungsmanagement an der Hochschule Hannover begonnen. Schon während der Schulzeit habe ich erste Erfahrungen in der Veranstaltungsbranche sammeln können, da ich bei einem Outdoorveranstalter zuerst als Tourguide gearbeitet und dort etwas später dann auch im Büro gearbeitet habe.

Nach meinem Abitur im Jahr 2019 habe ich durch meinen Freund Bekanntschaft zu einem Technikdienstleister gemacht, bei welchem ich einige Zeit mitgeholfen habe und ein bisschen in die Welt der Technik reinschauen konnte. Kurze Zeit später hatte ich auch das Glück, bei einer Tour durch Deutschland mitzufahren. Diese Zeit und auch die Erfahrung, die ich dort sammeln konnte, haben mir sehr gut gefallen. Allerdings habe ich schnell gemerkt, dass der Beruf des Veranstaltungstechnikers nichts für mich ist. Das wäre mir zu technisch und somit auch zu trocken gewesen. Mich interessiert da eher der organisatorische Part.

Als irgendwann dann die Frage aufkam, wo meine Reise beruflich hingehen soll, standen für mich neben dem Studiengang Veranstaltungsmanagement auch Medizin und Musik auf dem Plan. Es ist dann doch letztendlich Veranstaltungsmanagement geworden, weil ich nochmal in mich gegangen bin und mich gefragt habe, was ich gerne mache. Ausschlaggebend war dann, dass ich gerne etwas organisiere und bereits früher mehrere Jahre als Jugendgruppenleiter in der Kirche die Fahrten dort organisiert habe. Musik mache und höre ich auch gerne und das ist ja auch Teil der Veranstaltungsbranche – passt also ganz gut dachte ich.

Vor gut einem Monat bist du nun in den Vorstand des Fördervereins Veranstaltungsmanagement (FVM) gewählt worden und hast das Amt des Schatzmeisters übernommen. Wie kamst du dazu, die auf diese Stelle zu bewerben?

In einer der Emails des FVM habe ich gesehen, dass zwei Stellen im Vorstand frei werden: die Stelle der zweiten Vorsitzenden und die Stelle der Schatzmeisterin. Da ich bereits neben der Schule schon ehrenamtlich in der Kirche tätig war, dachte ich mir, dass ich wieder Lust auf etwas ehrenamtliches habe. Außerdem gefällt mir der Aspekt, dass man so direkt mehr Einblicke in die Veranstaltungswelt bekommt und auch direkt neben der Uni an eigenen Projekten mitarbeiten kann. So kann die Theorie quasi direkt praktisch umgesetzt werden. Da ich zu diesem Zeitpunkt den Verein allerdings erst zwei Wochen kannte und auch erst so kurz Mitglied war, dachte ich, dass das Amt der zweiten Vorsitzenden für den Anfang erstmal etwas zu viel ist. Carina Wemhöhner, die aktuelle Schriftführerin des FVM, hat mir die Aufgaben des Amtes der Schatzmeisterin vorgestellt, diese klangen für mich sehr interessant und ich habe mich direkt beworben. So kam ich zu dieser Stelle.

Nun bist du ja neben Jette Steyer, Katharina Beiße und Carina Wemhöner aus dem fünften Semester und Lina Wellmann aus dem dritten Semester die einzige im Vorstand, die gerade frisch in den Studiengang gekommen ist. Siehst du dies eher als Vor- oder als Nachteil?

Ich würde es auf keinen Fall als Nachteil beschreiben, eher sehe ich es als Vorteil an, dass ich noch nicht so lange im FVM und auch im Studiengang bin. Besonders dass ich viele Ideen des FVM noch gar nicht kenne, hilft dabei, dass ich noch nicht den bekannten Tunnelblick habe. Man könnte es beschreiben wie ein noch blankes Blatt Papier – oder auch dass ich vielleicht am ehesten noch nach rechts und links schaue, was alles möglich sein könnte. Außerdem finde ich es sehr interessant, etwas von den höheren Semestern zu erfahren und sie kennenzulernen. Generell können wir alle voneinander profitieren. Obgleich in welchem Semester wir uns befinden.

Du hast ja selber gesagt, dass du noch nicht so lange Mitglied im FVM bist, kannst du denn trotzdem schon sagen, wie du die Projekte bisher findest und was vielleicht dein Lieblingsprojekt ist?

Als ich mir Anfang des Sommers die Website des FVM angeschaut habe, merkte ich, dass zu dem Zeitpunkt noch nicht wirklich viele Projekte umgesetzt wurden. Das war aber wahrscheinlich hauptsächlich Corona geschuldet – am Anfang der Pandemie hatten ja auch wenige Erfahrungen mit Online-Events oder anderen Alternativen. Mittlerweile finde ich allerdings, dass es nun doch ganz schön viele Veranstaltungen und Projekte innerhalb der ersten drei Monate meines Studiums sind, was ich wirklich sehr gut finde. Begonnen hat für mich alles mit der Erstis Rallye, welche ich wirklich cool fand und auch froh bin, dass diese stattgefunden hat. Wir kannten uns am Anfang ja alle noch gar nicht richtig und es war schön, in kleinen Gruppen Aufgaben zu lösen und die anderen Erstis und auch die Stadt besser kennenzulernen. Die Dinner Rotation welche Ende November stattgefunden hat fand ich auch total gut. Zwar war es schwierig, gleichzeitig ein Gespräch mit den Freunden am Tisch, wir haben nämlich zu dritt gekocht, und den anderen im Zoom Call zu führen, aber insgesamt war es definitiv ein cooles Erlebnis und das Essen war super lecker. Bei der Weihnachtsfeier bin ich mit im Orga-Team und bin super gespannt wie es wird, da ich eine Veranstaltung in der Form auch noch nie gemacht habe. Ich freue mich auf jeden Fall drauf.

Vielen Dank Tabea für dieses kurze Interview und dass wir dich ein bisschen besser kennenlernen durften!

Gern geschehen!

Blogbeitrag 7 – 04.04.2021

Einen frohen Ostersonntag!

Normalerweise ist Ostern wie Weihnachten, nur mit besserem Wetter und weniger “Alles-muss-perfekt-werden”-Druck. Wir fahren zu unseren Großeltern, treffen uns mit unseren Eltern, gehen vielleicht in die Kirche, essen viele Schokoladeneier und freuen uns über Goldhasen mit roten Halsbändchen auf dem Frühstückstisch. Sonst greifen wir als Studierende ja eher zu den billigen Schokoladen im untersten Supermarktfach.

Die hartgekochten, bunt gefärbten Eier halten noch die nächsten Wochen durch und im Mai sind wir froh, wenn die Eierpackung endlich leer gegessen ist. Vielleicht haben wir kleine Kinder im Bekanntenkreis und erfreuen uns an ihrer Leichtigkeit, wie sie blind nach Ostereiern suchen und gar nicht wissen, wie viele überhaupt versteckt sind.

Doch heute heißt es: Ein zweites Mal Ostern im Lockdown feiern. Statt Family-Get-Together, bleiben wir in unseren Wohngemeinschaften und statt Eiersuche, trinken wir Eierlikör mit unseren -ebenfalls mit Schokolade vollgestopften- Mitbewohner*innen. Eigentlich haben wir auch keine Lust mehr auf Skypen mit den Verwandten, denn neben den Seminaren, haben wir ja auch noch Sportkurse, Spieleabenden mit den Freund*innen und Netflix-me-time alles online und alles am Bildschirm.

Wenn unsere Großeltern schon geimpft sind, fragen wir uns vielleicht: Es macht doch nichts, wenn ich zu ihnen fahre? Warum es doch etwas ausmacht, könnt ihr ihn diesem wunderbaren und sehr lesenswerten Kommentar der ZEIT ONLINE erfahren.

Mit solch philosophischen Input von Autorin Carla Baum, können wir also mit gutem Gewissen zu Hause bleiben, Schokolade essen und unsere Rigipswände anschauen.

Wir wünschen Euch das übliche, was auf allen Oster-Postkarten zu lesen ist, und natürlich schöne 24 Stunden Feiertagsruhe! Trinkt einen Eierlikörchen für uns mit!

Foto von  Sebastian Staines bei Unsplash

Blogbeitrag 6 – 28.03.2021

Networking geht durch den Magen

Die „FVM Dinner Roation“ in der zweiten Runde

Vergangene Woche haben wir uns bei der 2. FVM Dinner-Rotation den Sommer nach Hause geholt. Um gemeinsam ins neue Semester zu starten, gab es ein mexikanisch inspiriertes Menü und einen netten Abend in toller Gesellschaft. Nach gemeinsamen Anstoßen in großer Runde ging es für die Vorspeise, Nachos mit Salsa-Dip, in Break-Out Räume in Kleingruppen. Es wurden die verschiedenen Zubereitungsformen ausgetauscht. Gewinner:innen waren eindeutig, die mit Käse überbackenen Nachos. In einem regen Austausch unterhielten sich Studierende aus den verschiedenen Semestern über diverse Themen. Nach einer guten halben Stunde ging es zurück in die Hauptsession, um kurz darauf im neu durchmischten Break-Out Raum gemeinsam mit der  Hauptspeise zu beginnen. Es gab Wraps in diversen Variationen und völlig neue Gesprächspartner:innen. Zum krönenden Abschluss wurden in neuen Gesprächskonstellation Tassenkuchen als Dessert genossen. Ab 21 Uhr  waren alle Hobby-Köch:innen herzlich zu einer offenen Runde mit Open-End  eingeladen. Fast alle Teilnehmer:innen beteiligt sich und hatten so die Möglichkeit mit anderen FVMler:innen zu netzwerken. Rund um also ein gelungener Abend im langen Lockdown mit kulinarischen Meisterwerken und spannenden Gesprächen.

Vielen Dank an alle Teilnehmer:innen – wir freuen uns auf das nächste Mal!

Blogbeitrag 5 – 19.02.2021

Rezensionen Teil 1

Langeweile in den Semesterferien? – jetzt nicht mehr!

Nachdem die meisten von uns wohl inzwischen in ihre Semesterferien gestartet sind, stellt sich die Frage, was man mit seiner freien Zeit im Lockdown bloß anstellen soll? Ein Spaziergang durch das immer selbe Viertel wird schließlich auch irgendwann langweilig. Darum haben wir hier zwei tolle Empfehlungen für den Zeitvertreib zusammengestellt. Darunter findet sich eine Dokumentation für alle Festival-Interessierten sowie eine Reportage über die Messe Berlin. Beide sind sehr kurzweilig und unterhaltsam gestaltet und stehen jedem kostenlos zur Verfügung. Aber verschafft euch selbst einen ersten Eindruck mit den folgenden Rezensionen.

PS: Einen weiteren Filmtipp findet ihr übrigens auch hier  in der aktuellen Ausgabe des Rigging Points.

Das Messegelände am Funkturm (ARD-Mediathek)

Abbildungsquelle: Messe Berlin, https://www.messe-berlin.de/Presse/Fotogalerie/

Inhalt: Die Reportage über das historische Messegelände am Funkturm in Berlin zeigt die geschichtliche Entwicklung, sowie die Vielfalt dieser Location seitdem 1913 der Bau begann. Mit 56 Hektar Größe, 26 Messehallen und einer Vielzahl von verschiedenen Veranstaltungen, wie der „Grünen Woche“ und der Verleihung des „Deutschen Filmpreises“, gehört es zu einer der wichtigsten Locations der Hauptstadt. Sogar Albert Einstein hielt hier bereits im Jahre 1930 eine Rede. Die Reportage gewährt uns einen Blick hinter die Kulissen dieses imposanten Bauwerks, sowie einen Einblick in einzelne Veranstaltungen.

Dauer: ca. 44 Minuten

Studienrelevanz: 8/10 *

Unterhaltungswert: 8/10 *

Länge: 9/10 *

Fazit: Ich kann diesen kurzen Film jedem empfehlen, der nicht nur Interesse an dem Fachbereich Messe hat, sondern auch an der wirklich spannenden, historischen Entwicklung dieser Location. Hier erfährt der Zuschauer viel über die dortigen Veranstaltungen, sowie deren Umsetzung. Dank des Sprechers Thomas Dehler und diverser Interviews der Beteiligten ist die Reportage lebendig und spannend gestaltet, sodass man sie flüssig bis zum Ende durchschauen kann.

Verfasserin: Milena Schlicht

25 Jahre Rock Am Ring – Die Dokumentation (YouTube)

Abbildungsquelle: Rock am Ring, https://www.rock-am-ring.com/media

Inhalt: Von Marius Müller-Westernhagen und Udo Lindenberg, über die Toten Hosen und Robbie Williams, bis hin zu die Ärzte und KISS. Welches Musikfestival kann schon so ein vielfältiges Line-up bieten? Genau diese und viele weitere Fragen werden in einer Dokumentation beantwortet. Denn hier geht es um das wohl größte und bekannteste Rock-Festival Deutschlands – Rock am Ring. Durch Originalaufnahmen und Interviews wird die Geschichte dieses imposanten Festivals lebhaft verdeutlicht. Um das damalige Gemeinschaftsgefühl, die Euphorie und die Ausgelassenheit des 1969 stattgefunden WOODSTOCK Festivals auch nach Deutschland zu holen, setze der damals noch unbekannte, (heutige Konzertveranstalter) Marek Lieberberg alles daran, um diesen Traum umzusetzen. Und das tat er mit Erfolg: Seit 1985 strömen nun jährlich rund 80.000 Musikdurstige Fans mehrerer Nationen in das Nordrheinwestfälische Nürburg an den weltbekannten Nürburgring. Dort erleben sie an 3 Tagen unzählige Bands und dürfen mit den anderen Konzertbesuchern zusammen feiern, frei sein und Träume wahr werden lassen.

Dauer: ca. 46 Minuten

Studienrelevanz: 7/10 *

Unterhaltungswert: 9/10 *

Länge: 10/10 *

Fazit: Diese Dokumentation zeigt nicht nur einen interessanten Einblick in die Geschichte dieses grandiosen Festivals, sondern auch die Entwicklung der Festivals dieser Größe im Allgemeinen. Durch die chronologisch fortlaufende Staffelung der einzelnen Jahre, gestaltet sich die Dokumentation lebhaft und zeigt von Jahr zu Jahr auch technische Veränderungen und Fortschritte auf. Ich kann diese Reportage jedem empfehlen, der sich für Musikfestivals begeistert und vielleicht selbst schon einmal dieses einzigartige Musikspektakel miterleben durfte.

Verfasserin: Milena Schlicht

Wir wünschen euch erholsame Semesterferien und viel Spaß beim Anschauen!

Euer FVM Vorstand

Blogbeitrag 4 – 15.02.2021

Live-Events können nicht ersetzt werden!

Ein Interview mit Janna M. von Jouni Haase, 12. Dezember 2020

Janna M. begeistert sich seit ihrer frühen Jugend für Konzerte und kleine Festivals. Wir sprechen darüber wie sie mit den abgesagten Veranstaltungen umgeht und wie eine mögliche Zukunft von Live-Events aussehen könnte.

Vor der Corona-Pandemie warst du eine fleißige Konzertgängerin. Wie oft im Jahr hast du an einem Konzert oder Festival teilgenommen?

Also ich würde sagen, so 4-6 Mal im Jahr war ich mindestens zu Gast auf einem Konzert oder Festival. Gerade in der Teenager-Zeit war es besonders schön, mit seinen Freunden unterwegs zu sein, alles um sich herum zu vergessen, ausgelassen zu feiern und bei den Konzerten mitzusingen. Man wurde einfach von der Stimmung mitgerissen und konnte den Moment genießen.

Dann war es sicherlich schwierig für dich, als plötzlich alle Live-Events abgesagt wurden, bzw. auf unbestimmte Zeit verschoben wurden? Was waren deine ersten Gedanken?

Ja, natürlich war es zuerst sehr schade. Ich hatte mir für Mitte März bereits eine Konzertkarte gekauft, das Konzert wurde dann aber als eines der ersten verschoben. Aus dem Grund, dass man zu dem Zeitpunkt noch gar nicht einschätzen konnte, was da wirklich auf uns zukommt, war ich erst mal etwas traurig. Das gesamte Privatleben wurde plötzlich radikal eingeschränkt und man wusste erst mal nicht so recht, wie man damit umgehen sollte. Dennoch denke ich, dass wir uns in einer Situation befunden haben bzw. befinden, in der die Eindämmung des Virus erste Priorität hat. Ganz klar war da zuerst ein Gefühl von Traurigkeit, das Verständnis überwog aber sehr schnell. Man möchte sich selbst und auch andere Personen ja keinem Risiko aussetzen, sondern schützen.

Im Bereich Messe und Ausstellungen gibt es aktuell viele alternative Eventformate. Wäre ein Konzert für dich hybrid vorstellbar, bzw. findest Du ein gestreamtes Konzert genauso ansprechend wie eines, das live stattfindet?

Nein, ich kann mir kaum vorstellen, dass ein gestreamtes Konzert mit einem live-Konzert vergleichbar bzw. durch dieses ersetzbar ist. Ich habe zwar ein paar Autokonzerte mitverfolgt, was auch recht interessant war, da ein wenig an die Stimmung der Live-Konzerte erinnert wurde, doch sind die beiden Eventformate für mich einfach nicht vergleichbar. Mir fehlt bei den alternativen Formaten das Gänsehautgefühl, die Nähe zu den Menschen um einen herum, der Bass, den man am gesamten Körper spürt und natürlich das ausgelassene Feiern mit Freunden. Eine Alternative stellen diese sicherlich dar, ich möchte aber keinesfalls in Zukunft komplett auf Events mit Live-Künstlern verzichten wollen.

Glaubst Du, dass sich die Menschen nach der Pandemie an digitale Events gewöhnen oder ist der Drang nach Live-Kommunikation zu groß, als dass alternative Eventformate eine Chance hätten?

Also in Bezug auf die Online-Lehre merkt man meiner Meinung nach schon, dass sich die Menschen sehr schnell an digitale Alternativen gewöhnen können. Gerade in der Generation der „digital natives“. Online-Plattformen sind in dem Bereich auch sicher eine gute Alternative, doch besonders bei Konzerten, wo die Stimmung im Vordergrund steht und es auch um die Stimmungsübertragung geht, man sich gegenseitig also puscht, stelle ich mir die Umsetzung ins Digitale extrem schwierig vor. Man sollte allerdings mal ein digitales Konzert besuchen und sich selbst ein Bild von den Vor- und Nachteilen machen. Ich persönlich würde den alternativen Formaten auf jeden Fall eine Chance geben, kann aber schlecht einschätzen, wie andere Personen dazu stehen. Mit Sicherheit ist das sehr individuell.

Blogbeitrag 3 – 09.01.2021

Ein Blick zurück und zwei Schritte vor

Wie 2020 war und was wir uns von 2021 erhoffen

Thema: Jahresrückblick und -ausblick

Was für ein Jahr! 2020 liegt hinter uns und wir haben es überstanden. Wer hätte vergangenes Jahr unter dem Tannenbaum schon erahnen können, was (dieses) 2020 alles mit sich bringt. Es war ein unerwartetes Jahr, völlig neu, gar nicht nach Plan. Es gab viele Tiefpunkte, viele schwere Zeiten, viele neue und ungewohnte Situationen, an die wir uns erstmal gewöhnen mussten. Aber 2020 war nicht nur schlecht, nicht nur traurig. Wir wollen gemeinsam mit euch auf das vergangene Jahr zurückschauen und einen Ausblick auf das Kommende werfen.

Zu Beginn war für uns Studierende noch alles normal. Im Januar stand die für manche stressige, für manche entspannte Prüfungsphase an. Im Februar konnten wir alle unsere Semesterferien noch in vollen Zügen genießen und auch die ersten zwei Wochen im März schienen zunächst noch ganz normal. Am 13. März war es dann soweit, die Hochschule wurde geschlossen und wir stiegen auf die Online Lehre um. Als FVM riefen wir schnell die Initiative #fvmstayshome ins Leben, um trotz der räumlichen Entfernung eine Nähe zu und einen Zusammenhalt zwischen unseren Mitgliedern zu schaffen. Im Juni starteten wir dann mit unserem neuen Newsletter-Format.

Im zweiten Halbjahr haben wir uns dann (auch endlich) mit dem Gedanken angefreundet, ein paar virtuelle Events für und mit unseren Mitgliedern zu veranstalten. Ende September starteten wir mit einem digitalen Kennenlernabend für unsere neuen Erstis. In der darauf folgenden Woche konnten wir sogar eine Ersti-Rallye in Präsenz gemäß der derzeitigen Hygienebestimmungen durchführen. Im November führten wir virtuell unsere jährliche Mitgliederversammlung durch und kurz darauf eine virtuelle Dinner-Rotation, bei der gemeinsam gekocht, gegessen und viel gequatscht wurde. Anfang Dezember konnten wir uns dann an der Organisation und Durchführung der Bachelor-Abschlussfeier des BVM beteiligen, welche ebenfalls in digitaler Form stattfand. Der krönende Abschluss dieser Aufeinanderfolge vieler verschiedener virtueller Events war unsere digitale Weihnachtsfeier für alle Studierenden und Dozierenden des BVMs, sowie alle FVM-Mitglieder. Mit über 60 Teilnehmenden genossen wir einen bunt durchmischten Abend voller abwechslungsreicher Aktionen. In diesem Rahmen bedanken wir uns nochmal ganz herzlich bei unserem wunderbaren Orga-Team bestehend aus 9 Erstsemestern unter der Leitung von Carina.

Nun bleibt uns nur noch euch ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr zu wünschen! In 2021 wollen wir zunächst abwarten, wie sich die Pandemie weiter entwickelt und welche Auswirkungen dies auf unsere Möglichkeiten der Durchführung von Events haben wird. Trotzdem könnt ihr euch aber unter Vorbehalt schon die Mitgliederversammlung im Mai in eurem Kalender vermerken. Natürlich möchten wir die tollen Projekte aus diesem Jahr fortführen und hoffen auf tatkräftige Unterstützung durch unsere Mitglieder. Falls ihr einen Wunsch für ein spezielles Projekt habt, meldet euch gerne bei uns, damit wir dies gemeinsam umsetzen können! Bleibt gesund und alles Gute für 2021 wünschen euch Jette, Lina, Carina, Kathi und Tabea

#fvmstayshome Challange

 

Zoom-Kennenlern Abend mit Erstsemestern

 

Dinner-Rotation

 

Weihnachtsfeier

Blogbeitrag 2 – 23.12.2020

Alarmstufe Rot

Der Rigging Point ist da!

Thema: Veröffentlichung des Rigging Points

Nach langem Warten und einigen Hürden ist es endlich geschafft. Die 12. Ausgabe des Rigging Points ist im November 2020 in Druck gegangen. Für alle die ihn nicht kennen – der Rigging Point ist das interne Magazin des Studiengangs BVM. Einige von euch hat der Rigging Point bereits per Post erreicht. Für alle anderen gibt es wie immer die Möglichkeit den Rigging Point hier digital zu lesen.

Aufgrund der Corona Pandemie musste die diesjährige Redaktion aus dem studentischen Home-Office Informationen recherchieren, Artikel schreiben und Beiträge gestalten. Vor allem die Studierenden des 4. Semesters haben mit Hilfe der Dozentin Daniela Spott de Barrera einen großen Teil des Contents erstellt. Einige Berichte wurden bereits auf der BVM Homepage vorab veröffentlicht. Einige andere werden im Laufe der Zeit hier bei uns im Blog erscheinen. Deswegen solltet ihr öfters mal bei uns vorbeischauen 🙂

Die Druckversion umfasst insgesamt 24 Seiten und zehn spannende Artikel. Darunter finden sich News zur Situation der Branche, Vorstellung vergangener Projekte und Seminare, viele interessante Interviews und Erfahrungsberichte aus dem Studienalltag in Corona Zeiten. Nicht zu vergessen – auch der FVM hat ein Plätzchen im Rigging Point bekommen. Nämlich in Form eines Interviews von unserer Schriftführerin Carina Wemhöner mit unserer ehemalgien 2. Vorsitzenden Nikae Fröhlich zur BVM meets Branche. Aber wir wollen an dieser Stelle gar nicht zu viel verraten – schaut einfach rein und viel Spaß beim Lesen!



Blogbeitrag 1 – 23.12.2020

Neues im FVM: Da tut sich was!

Wir beenden das Jahr 2020 mit neuen Impulsen und Projektideen für das kommende Jahr

Thema: Relaunch Website, neuer Vorstand

Es ist soweit! Während schon fleißig Geschenke für Weihnachten gekauft werden, hat der Förderverein Veranstaltungsmanagement (FVM) Ideen für einen überragenden Relaunch der Website konzipiert.

Unser Wunsch ist es dabei, eine noch größere Zielgruppe zu erreichen und den FVM auch außerhalb der Hochschule Hannover populär zu machen. Unter Zusammenarbeit mit Berit und Jamie aus dem 1. Fachsemester des Studiengangs Bachelor Veranstaltungsmanagement (BVM), wurde die Architektur der Website von Grund auf neu gestaltet. Auch das Layout wurde effektiv überarbeitet. Wir sind stolz auf das Ergebnis und freuen uns mit frischem Wind in das neue Jahr starten zu können!

Mit dabei ist auch unser neues Blog Format. Hier möchten wir Euch darüber informieren, was es so für interessante Neuigkeiten aus der FVM-Welt gibt und welche exklusiven Events wir für unsere Mitglieder*innen geplant haben. Du bist noch kein Mitglied? Kein Problem! Klicke hier, um auf das Mitgliederformular zu gelangen. Unterstützung bekommen wir beim Blog-Content von fleißigen BVM-Studierenden und Dozierenden aus verschiedensten Seminaren und Semestern.

Und noch etwas: Am Dienstag, den 17. November 2020, hat der FVM seine alljährliche Mitgliederversammlung veranstaltet. Mit 97 Mitglieder*innen im Verein ist unser Ziel für 2021 natürlich klar: Wir wollen die 100er Marke knacken! Ein Rückblick auf das vergangene Jahr zeigt: Der Verein hat spannende Projekte, wie die BVM meets Branche, die Weihnachtsfeier und die Begrüßung der Erstsemestler*innen erfolgreich durchführen können.

Leider musste sich der Vorstand von Nikae (ehemalige 2. Vorsitzende) und Nina (ehemalige Schatzmeisterin) verabschieden. Beide haben aus beruflichen Gründen nicht mehr die Zeit, den Aufgaben im Vorstand angemessen gerecht zu werden. Doch die zwei Studentinnen aus dem 5. Semester werden weiterhin an einigen Projekten im Verein mitarbeiten, sodass wir in Kontakt bleiben! Durch die Neuwahlen konnten wir nun den Vorstand etwas diverser gestalten: So übernimmt Lina (3. Fachsemester) das Amt der 2. Vorsitzenden und Tabea (1. Fachsemester) das Amt der Schatzmeisterin. Jetzt haben wir in jedem BVM-Jahrgang direkte Ansprechpartnerinnen des FVMs – darüber freuen wir uns sehr!

Schaut gerne öfters bei unseren Blogbeiträgen vorbei – oder seid gespannt auf unseren nächsten Newsletter, mit dem alle Neuigkeiten direkt in Eurem E-Mail Postfach landen.

Wir sind gespannt auf die kommenden Projekte – von denen wir schon einige im Dezember umgesetzt haben – und die Berichte hier im Blog erscheinen werden!

Liebe Grüße aus der Messestadt Hannover

euer FVM-Vorstand

 

Lina Wellmann 2. Vorsitzende

 

Tabea Elbs Schatzmeisterin