Blogbeitrag 5 – 19.02.2021

Rezensionen Teil 1

Langeweile in den Semesterferien? – jetzt nicht mehr!

Nachdem die meisten von uns wohl inzwischen in ihre Semesterferien gestartet sind, stellt sich die Frage, was man mit seiner freien Zeit im Lockdown bloß anstellen soll? Ein Spaziergang durch das immer selbe Viertel wird schließlich auch irgendwann langweilig. Darum haben wir hier zwei tolle Empfehlungen für den Zeitvertreib zusammengestellt. Darunter findet sich eine Dokumentation für alle Festival-Interessierten sowie eine Reportage über die Messe Berlin. Beide sind sehr kurzweilig und unterhaltsam gestaltet und stehen jedem kostenlos zur Verfügung. Aber verschafft euch selbst einen ersten Eindruck mit den folgenden Rezensionen. 

PS: Einen weiteren Filmtipp findet ihr übrigens auch hier  in der aktuellen Ausgabe des Rigging Points. 

Das Messegelände am Funkturm (ARD-Mediathek)

Abbildungsquelle: Messe Berlin, https://www.messe-berlin.de/Presse/Fotogalerie/

Inhalt: Die Reportage über das historische Messegelände am Funkturm in Berlin zeigt die geschichtliche Entwicklung, sowie die Vielfalt dieser Location seitdem 1913 der Bau begann. Mit 56 Hektar Größe, 26 Messehallen und einer Vielzahl von verschiedenen Veranstaltungen, wie der „Grünen Woche“ und der Verleihung des „Deutschen Filmpreises“, gehört es zu einer der wichtigsten Locations der Hauptstadt. Sogar Albert Einstein hielt hier bereits im Jahre 1930 eine Rede. Die Reportage gewährt uns einen Blick hinter die Kulissen dieses imposanten Bauwerks, sowie einen Einblick in einzelne Veranstaltungen. 

Dauer: ca. 44 Minuten

Studienrelevanz: 8/10 * 

Unterhaltungswert: 8/10 *

Länge: 9/10 * 

Fazit: Ich kann diesen kurzen Film jedem empfehlen, der nicht nur Interesse an dem Fachbereich Messe hat, sondern auch an der wirklich spannenden, historischen Entwicklung dieser Location. Hier erfährt der Zuschauer viel über die dortigen Veranstaltungen, sowie deren Umsetzung. Dank des Sprechers Thomas Dehler und diverser Interviews der Beteiligten ist die Reportage lebendig und spannend gestaltet, sodass man sie flüssig bis zum Ende durchschauen kann. 

Verfasserin: Milena Schlicht

25 Jahre Rock Am Ring – Die Dokumentation (YouTube)

Abbildungsquelle: Rock am Ring, https://www.rock-am-ring.com/media

Inhalt: Von Marius Müller-Westernhagen und Udo Lindenberg, über die Toten Hosen und Robbie Williams, bis hin zu die Ärzte und KISS. Welches Musikfestival kann schon so ein vielfältiges Line-up bieten? Genau diese und viele weitere Fragen werden in einer Dokumentation beantwortet. Denn hier geht es um das wohl größte und bekannteste Rock-Festival Deutschlands – Rock am Ring. Durch Originalaufnahmen und Interviews wird die Geschichte dieses imposanten Festivals lebhaft verdeutlicht. Um das damalige Gemeinschaftsgefühl, die Euphorie und die Ausgelassenheit des 1969 stattgefunden WOODSTOCK Festivals auch nach Deutschland zu holen, setze der damals noch unbekannte, (heutige Konzertveranstalter) Marek Lieberberg alles daran, um diesen Traum umzusetzen. Und das tat er mit Erfolg: Seit 1985 strömen nun jährlich rund 80.000 Musikdurstige Fans mehrerer Nationen in das Nordrheinwestfälische Nürburg an den weltbekannten Nürburgring. Dort erleben sie an 3 Tagen unzählige Bands und dürfen mit den anderen Konzertbesuchern zusammen feiern, frei sein und Träume wahr werden lassen. 

Dauer: ca. 46 Minuten 

Studienrelevanz: 7/10 * 

Unterhaltungswert: 9/10 *

Länge: 10/10 * 

Fazit: Diese Dokumentation zeigt nicht nur einen interessanten Einblick in die Geschichte dieses grandiosen Festivals, sondern auch die Entwicklung der Festivals dieser Größe im Allgemeinen. Durch die chronologisch fortlaufende Staffelung der einzelnen Jahre, gestaltet sich die Dokumentation lebhaft und zeigt von Jahr zu Jahr auch technische Veränderungen und Fortschritte auf. Ich kann diese Reportage jedem empfehlen, der sich für Musikfestivals begeistert und vielleicht selbst schon einmal dieses einzigartige Musikspektakel miterleben durfte. 

Verfasserin: Milena Schlicht

Wir wünschen euch erholsame Semesterferien und viel Spaß beim Anschauen!

Euer FVM Vorstand

Blogbeitrag 4 – 15.02.2021

Live-Events können nicht ersetzt werden!

Ein Interview mit Janna M. von Jouni Haase, 12. Dezember 2020

Janna M. begeistert sich seit ihrer frühen Jugend für Konzerte und kleine Festivals. Wir sprechen darüber wie sie mit den abgesagten Veranstaltungen umgeht und wie eine mögliche Zukunft von Live-Events aussehen könnte.

Vor der Corona-Pandemie warst du eine fleißige Konzertgängerin. Wie oft im Jahr hast du an einem Konzert oder Festival teilgenommen?

Also ich würde sagen, so 4-6 Mal im Jahr war ich mindestens zu Gast auf einem Konzert oder Festival. Gerade in der Teenager-Zeit war es besonders schön, mit seinen Freunden unterwegs zu sein, alles um sich herum zu vergessen, ausgelassen zu feiern und bei den Konzerten mitzusingen. Man wurde einfach von der Stimmung mitgerissen und konnte den Moment genießen.

Dann war es sicherlich schwierig für dich, als plötzlich alle Live-Events abgesagt wurden, bzw. auf unbestimmte Zeit verschoben wurden? Was waren deine ersten Gedanken?

Ja, natürlich war es zuerst sehr schade. Ich hatte mir für Mitte März bereits eine Konzertkarte gekauft, das Konzert wurde dann aber als eines der ersten verschoben. Aus dem Grund, dass man zu dem Zeitpunkt noch gar nicht einschätzen konnte, was da wirklich auf uns zukommt, war ich erst mal etwas traurig. Das gesamte Privatleben wurde plötzlich radikal eingeschränkt und man wusste erst mal nicht so recht, wie man damit umgehen sollte. Dennoch denke ich, dass wir uns in einer Situation befunden haben bzw. befinden, in der die Eindämmung des Virus erste Priorität hat. Ganz klar war da zuerst ein Gefühl von Traurigkeit, das Verständnis überwog aber sehr schnell. Man möchte sich selbst und auch andere Personen ja keinem Risiko aussetzen, sondern schützen.

Im Bereich Messe und Ausstellungen gibt es aktuell viele alternative Eventformate. Wäre ein Konzert für dich hybrid vorstellbar, bzw. findest Du ein gestreamtes Konzert genauso ansprechend wie eines, das live stattfindet?

Nein, ich kann mir kaum vorstellen, dass ein gestreamtes Konzert mit einem live-Konzert vergleichbar bzw. durch dieses ersetzbar ist. Ich habe zwar ein paar Autokonzerte mitverfolgt, was auch recht interessant war, da ein wenig an die Stimmung der Live-Konzerte erinnert wurde, doch sind die beiden Eventformate für mich einfach nicht vergleichbar. Mir fehlt bei den alternativen Formaten das Gänsehautgefühl, die Nähe zu den Menschen um einen herum, der Bass, den man am gesamten Körper spürt und natürlich das ausgelassene Feiern mit Freunden. Eine Alternative stellen diese sicherlich dar, ich möchte aber keinesfalls in Zukunft komplett auf Events mit Live-Künstlern verzichten wollen.

Glaubst Du, dass sich die Menschen nach der Pandemie an digitale Events gewöhnen oder ist der Drang nach Live-Kommunikation zu groß, als dass alternative Eventformate eine Chance hätten?

Also in Bezug auf die Online-Lehre merkt man meiner Meinung nach schon, dass sich die Menschen sehr schnell an digitale Alternativen gewöhnen können. Gerade in der Generation der „digital natives“. Online-Plattformen sind in dem Bereich auch sicher eine gute Alternative, doch besonders bei Konzerten, wo die Stimmung im Vordergrund steht und es auch um die Stimmungsübertragung geht, man sich gegenseitig also puscht, stelle ich mir die Umsetzung ins Digitale extrem schwierig vor. Man sollte allerdings mal ein digitales Konzert besuchen und sich selbst ein Bild von den Vor- und Nachteilen machen. Ich persönlich würde den alternativen Formaten auf jeden Fall eine Chance geben, kann aber schlecht einschätzen, wie andere Personen dazu stehen. Mit Sicherheit ist das sehr individuell.

Blogbeitrag 3 – 09.01.2021

Ein Blick zurück und zwei Schritte vor

Wie 2020 war und was wir uns von 2021 erhoffen

Thema: Jahresrückblick und -ausblick

Was für ein Jahr! 2020 liegt hinter uns und wir haben es überstanden. Wer hätte vergangenes Jahr unter dem Tannenbaum schon erahnen können, was (dieses) 2020 alles mit sich bringt. Es war ein unerwartetes Jahr, völlig neu, gar nicht nach Plan. Es gab viele Tiefpunkte, viele schwere Zeiten, viele neue und ungewohnte Situationen, an die wir uns erstmal gewöhnen mussten. Aber 2020 war nicht nur schlecht, nicht nur traurig. Wir wollen gemeinsam mit euch auf das vergangene Jahr zurückschauen und einen Ausblick auf das Kommende werfen.

Zu Beginn war für uns Studierende noch alles normal. Im Januar stand die für manche stressige, für manche entspannte Prüfungsphase an. Im Februar konnten wir alle unsere Semesterferien noch in vollen Zügen genießen und auch die ersten zwei Wochen im März schienen zunächst noch ganz normal. Am 13. März war es dann soweit, die Hochschule wurde geschlossen und wir stiegen auf die Online Lehre um. Als FVM riefen wir schnell die Initiative #fvmstayshome ins Leben, um trotz der räumlichen Entfernung eine Nähe zu und einen Zusammenhalt zwischen unseren Mitgliedern zu schaffen. Im Juni starteten wir dann mit unserem neuen Newsletter-Format. 

Im zweiten Halbjahr haben wir uns dann (auch endlich) mit dem Gedanken angefreundet, ein paar virtuelle Events für und mit unseren Mitgliedern zu veranstalten. Ende September starteten wir mit einem digitalen Kennenlernabend für unsere neuen Erstis. In der darauf folgenden Woche konnten wir sogar eine Ersti-Rallye in Präsenz gemäß der derzeitigen Hygienebestimmungen durchführen. Im November führten wir virtuell unsere jährliche Mitgliederversammlung durch und kurz darauf eine virtuelle Dinner-Rotation, bei der gemeinsam gekocht, gegessen und viel gequatscht wurde. Anfang Dezember konnten wir uns dann an der Organisation und Durchführung der Bachelor-Abschlussfeier des BVM beteiligen, welche ebenfalls in digitaler Form stattfand. Der krönende Abschluss dieser Aufeinanderfolge vieler verschiedener virtueller Events war unsere digitale Weihnachtsfeier für alle Studierenden und Dozierenden des BVMs, sowie alle FVM-Mitglieder. Mit über 60 Teilnehmenden genossen wir einen bunt durchmischten Abend voller abwechslungsreicher Aktionen. In diesem Rahmen bedanken wir uns nochmal ganz herzlich bei unserem wunderbaren Orga-Team bestehend aus 9 Erstsemestern unter der Leitung von Carina.

Nun bleibt uns nur noch euch ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr zu wünschen! In 2021 wollen wir zunächst abwarten, wie sich die Pandemie weiter entwickelt und welche Auswirkungen dies auf unsere Möglichkeiten der Durchführung von Events haben wird. Trotzdem könnt ihr euch aber unter Vorbehalt schon die Mitgliederversammlung im Mai in eurem Kalender vermerken. Natürlich möchten wir die tollen Projekte aus diesem Jahr fortführen und hoffen auf tatkräftige Unterstützung durch unsere Mitglieder. Falls ihr einen Wunsch für ein spezielles Projekt habt, meldet euch gerne bei uns, damit wir dies gemeinsam umsetzen können! Bleibt gesund und alles Gute für 2021 wünschen euch Jette, Lina, Carina, Kathi und Tabea

#fvmstayshome Challange
Zoom-Kennenlern Abend mit Erstsemestern
Dinner-Rotation
Weihnachtsfeier

Blogbeitrag 2 – 23.12.2020

Alarmstufe Rot

Der Rigging Point ist da!

Thema: Veröffentlichung des Rigging Points

Nach langem Warten und einigen Hürden ist es endlich geschafft. Die 12. Ausgabe des Rigging Points ist im November 2020 in Druck gegangen. Für alle die ihn nicht kennen – der Rigging Point ist das interne Magazin des Studiengangs BVM. Einige von euch hat der Rigging Point bereits per Post erreicht. Für alle anderen gibt es wie immer die Möglichkeit den Rigging Point hier digital zu lesen. 

Aufgrund der Corona Pandemie musste die diesjährige Redaktion aus dem studentischen Home-Office Informationen recherchieren, Artikel schreiben und Beiträge gestalten. Vor allem die Studierenden des 4. Semesters haben mit Hilfe der Dozentin Daniela Spott de Barrera einen großen Teil des Contents erstellt. Einige Berichte wurden bereits auf der BVM Homepage vorab veröffentlicht. Einige andere werden im Laufe der Zeit hier bei uns im Blog erscheinen. Deswegen solltet ihr öfters mal bei uns vorbeischauen 🙂

Die Druckversion umfasst insgesamt 24 Seiten und zehn spannende Artikel. Darunter finden sich News zur Situation der Branche, Vorstellung vergangener Projekte und Seminare, viele interessante Interviews und Erfahrungsberichte aus dem Studienalltag in Corona Zeiten. Nicht zu vergessen – auch der FVM hat ein Plätzchen im Rigging Point bekommen. Nämlich in Form eines Interviews von unserer Schriftführerin Carina Wemhöner mit unserer ehemalgien 2. Vorsitzenden Nikae Fröhlich zur BVM meets Branche. Aber wir wollen an dieser Stelle gar nicht zu viel verraten – schaut einfach rein und viel Spaß beim Lesen!

 

Blogbeitrag 1 – 23.12.2020

Neues im FVM: Da tut sich was!

Wir beenden das Jahr 2020 mit neuen Impulsen und Projektideen für das kommende Jahr

Thema: Relaunch Website, neuer Vorstand

Es ist soweit! Während schon fleißig Geschenke für Weihnachten gekauft werden, hat der Förderverein Veranstaltungsmanagement (FVM) Ideen für einen überragenden Relaunch der Website konzipiert.

Unser Wunsch ist es dabei, eine noch größere Zielgruppe zu erreichen und den FVM auch außerhalb der Hochschule Hannover populär zu machen. Unter Zusammenarbeit mit Berit und Jamie aus dem 1. Fachsemester des Studiengangs Bachelor Veranstaltungsmanagement (BVM), wurde die Architektur der Website von Grund auf neu gestaltet. Auch das Layout wurde effektiv überarbeitet. Wir sind stolz auf das Ergebnis und freuen uns mit frischem Wind in das neue Jahr starten zu können!

Mit dabei ist auch unser neues Blog Format. Hier möchten wir Euch darüber informieren, was es so für interessante Neuigkeiten aus der FVM-Welt gibt und welche exklusiven Events wir für unsere Mitglieder*innen geplant haben. Du bist noch kein Mitglied? Kein Problem! Klicke hier, um auf das Mitgliederformular zu gelangen. Unterstützung bekommen wir beim Blog-Content von fleißigen BVM-Studierenden und Dozierenden aus verschiedensten Seminaren und Semestern.

Und noch etwas: Am Dienstag, den 17. November 2020, hat der FVM seine alljährliche Mitgliederversammlung veranstaltet. Mit 97 Mitglieder*innen im Verein ist unser Ziel für 2021 natürlich klar: Wir wollen die 100er Marke knacken! Ein Rückblick auf das vergangene Jahr zeigt: Der Verein hat spannende Projekte, wie die BVM meets Branche, die Weihnachtsfeier und die Begrüßung der Erstsemestler*innen erfolgreich durchführen können.

Leider musste sich der Vorstand von Nikae (ehemalige 2. Vorsitzende) und Nina (ehemalige Schatzmeisterin) verabschieden. Beide haben aus beruflichen Gründen nicht mehr die Zeit, den Aufgaben im Vorstand angemessen gerecht zu werden. Doch die zwei Studentinnen aus dem 5. Semester werden weiterhin an einigen Projekten im Verein mitarbeiten, sodass wir in Kontakt bleiben! Durch die Neuwahlen konnten wir nun den Vorstand etwas diverser gestalten: So übernimmt Lina (3. Fachsemester) das Amt der 2. Vorsitzenden und Tabea (1. Fachsemester) das Amt der Schatzmeisterin. Jetzt haben wir in jedem BVM-Jahrgang direkte Ansprechpartnerinnen des FVMs – darüber freuen wir uns sehr!

Schaut gerne öfters bei unseren Blogbeiträgen vorbei – oder seid gespannt auf unseren nächsten Newsletter, mit dem alle Neuigkeiten direkt in Eurem E-Mail Postfach landen.

Wir sind gespannt auf die kommenden Projekte – von denen wir schon einige im Dezember umgesetzt haben – und die Berichte hier im Blog erscheinen werden!

Liebe Grüße aus der Messestadt Hannover

euer FVM-Vorstand

Lina Wellmann 2. Vorsitzende
Tabea Elbs Schatzmeisterin